Alle Veröffentlichungen in 'Familienrecht'

Wie lange besteht eine Unterhaltsverpflichtung nach mehreren Jahren Ehe?

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Wenn die Ehe kinderlos war, und der (geschiedene) Ehegatte erwerbsfähig ist, kann der Unterhalt zeitlich befristet werden. Bei acht Jahren Ehe etwa auf vier Jahre. Es kommt aber auf den Einzelfall an, z. B. ob gemeinsame Kinder vorhanden sind, wie alt diese sind, welche Möglichkeiten der Unterhaltsberechtigte hat, sich selbst

Wer bleibt in der gemeinsamen Wohnung und wer muss ausziehen?

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Wenn sich die Ehepartner nicht einigen können, wer die gemietete Ehewohnung oder das Haus bei Scheidung übernimmt, entscheidet das Gericht. Dabei alle Umstände und Parteien berücksichtigt, die für eine Übernahme des einen oder anderen Ehepartners sprechen!

Was ist der Unterschied zwischen Trennungs- und nachehelichem Unterhalt?

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Trennungsunterhalt wird bis zur rechtskräftigen Scheidung gezahlt. Ab Rechtskraft der Scheidung gibt es nachehelichen Unterhalt. Die Höhe beider Unterhaltsansprüche sind in etwa gleich. Achtung: Es gibt im Anschluss an den Trennungsunterhalt nicht automatisch nachehelichen Unterhalt – er muss gesondert geltend gemacht werden!

Wann beginnt das Trennungsjahr?

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Das Trennungsjahr beginnt mit der Trennung von Tisch und Bett. Dies kann auch in der gemeinsamen Wohnung stattfinden. Achtung: Die Gerichte verlangen eine völlig getrennte Haushaltsführung, d.h. gemeinsames Wäsche waschen spricht gegen eine Trennung!

Reduzierte Unterhaltspflicht bei Zweitehe

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Die steuerlichen Vorteile aus dem Ehegattensplitting sollen auch dem in zweiter Ehe verheirateten Paar zugute kommen. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht in einer Grundsatzentscheidung und bricht damit die bisherige Rechtsprechung: Bislang mußte der unterhaltspflichtige Ehegatte die steuerlichen Vorteile aufgrund einer zweiten Ehe mit dem geschiedenen unterhaltsberechtigten Ehepartner teilen. Tipp: Wer Unterhalt

Der schnellere Scheidungsantrag bestimmt den Ort

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Bei internationalen Scheidungen ist das Gericht zuständig, bei dem der Scheidungsantrag zuerst eingegangen ist. Der Antrag des Ehemanns auf Ehescheidung war zeitlich vor dem Antrag der Ehefrau in Middlesex/USA beim deutschen Familiengericht in Berlin eingegangen. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Ehefrau den Scheidungsantrag noch nicht erhalten hatte, bevor

Sozialer Abstieg: Kein Grund eine Scheidung zu verhindern

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Im Einzelfall kann eine Scheidung nicht durchgesetzt werden, wenn dies für einen Ehepartner eine unzumutbare Härte bedeuten würde. Diese sogenannte Härtefallklausel bietet jedoch keinen Schutz davor, dass ein Ehegatte in Folge der Scheidung zum Sozialfall wird. Auch der Umstand, dass ein Ehegatte sich alleine um die Betreuung der gemeinsamen behinderten

Gesteigerte Unterhaltspflicht gegen minderjährigen Kindern

Veröffentlicht am 29. Januar 2009 · Veröffentlicht in Familienrecht

Im Rahmen der gesteigerten Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern kann von einem Unterhaltsschuldner auch unter Berücksichtigung einer im Einzelfall zumutbaren Nebentätigkeit keine Erwerbstätigkeit von mehr als 200 Stunden im Monat verlangt werden

Welche Vorsorgeregelung sollte ich bei einer eheähnlichen Lebenspartnerschaft treffen?

Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 · Veröffentlicht in Familienrecht

Da das Gesetz Regelungen für den Fall des Scheiterns einer eheähnlichen Lebenspartnerschaft nicht vorsieht, empfiehlt es sich, Vereinbarungen zum Unterhalt, zur Rente, Aufteilung des gemeinsamen Vermögens und ggf. zum Sorge- und Umgangsrecht zu treffen.

Soll ich eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht abschließen?

Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 · Veröffentlicht in Familienrecht

Durch eine Patientenverfügung können Sie – vor einem eventuellen Notfall – sicherstellen, welche Art der Behandlung Sie unterstützen und welche Sie nicht möchten. Die Vorsorgevollmacht ermächtigt eine von Ihnen ausgewählte Person Ihre finanziellen, gesundheitlichen oder organisatorischen Angelegenheiten für Sie zu regeln, für den Fall, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden